Hospiz
Nicht dem Leben mehr Tage hinzufügen,

sondern den Tagen mehr Leben geben.
Wie gut, dass es in vielen Regionen christliche Hospize gibt. In diesen Häusern erleben die Gäste einen würdigen Abschluß ihres irdischen Lebens. Sie werden wohlbehütet und versorgt von Menschen die eine Berufung zum Trösten haben und Fachpersonal dass geschult ist diese Zeit weitgehend schmerzfrei und zu gestalten.
Den Tod erleben

Den Tod als Freund und Erlöser erleben
Die schmerzlindernde Palliativmedizin kann dafür sorgen, dass der Tod als „Freund und Erlöser“ empfunden wird. Davon ist der Ärztliche Direktor des Evangelischen Krankenhauses Gesundbrunnen in Hofgeismar, Prof. Werner Vogel, überzeugt. Wie er in der Zeitschrift „Gesundbrunnen“ der Evangelischen Altenhilfe Gesundbrunnen schreibt, sei das Sterben ein biologisch programmierter natürlicher Vorgang. „Der Tod gehört genauso zum Leben wie Geburt, Wachstum, Krankheit und Alter“, so Vogel. Für die Palliativmedizin sei es normal, „wenn Sterbende immer weniger essen und trinken, schwächer werden und ihr Licht am Ende allmählich verlöscht“. Für nur wenige Menschen gehe aber der Wunsch in Erfüllung, sanft im Schlaf zu sterben. Patienten aber, die ihr Haus bestellt, Konflikte gelöst und Beziehungen geordnet hätten, könnten leichter loslassen und sich „alt und lebenssatt“ auf die letzte Reise begeben. Vogel verweist auf die Bibel, wo derjenige als klug bezeichnet wird, der es schon in jungen Jahren gelernt habe, „dass wir sterben müssen“. Eine wichtige Hilfe für den Sterbenden sei eine gute Begleitung durch Familienangehörige und vertraute Personen. Dazu könnten auch die ehrenamtlichen Helfer eines Hospizdienstes gehören.
Quelle: Evangelische Altenhilfe:
Hospizfinder:
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