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Neue Adresse!
Sterbekasse
Evangelischer
Freikirchen VVaG
Berlin
 
 

Beerdigungskasse der EMK und die Sterbekasse fusionierten

 


Die Vertragsunterzeichnung erfolgte durch die Vorstandsvorsitzenden beider Kassen 
Udo Schmidt und Wolfgang Olfermann.

 

Beerdigungskasse und Sterbekasse fusionierten.
Die Beerdigungskasse der Evangelisch-methodistischen Kirche bildet ab 2002 mit der Sterbekasse Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden VVaG zusammen die "Sterbekasse Evangelischer Freikirchen VVaG". Die Vertragsunterzeichnung erfolgte durch die Vorsitzenden Wolfgang Olfermann (Beerdigungskasse) und Udo Schmidt (Sterbekasse) am 8.12.01 in Hamburg.

Damit mündet die über 55 Jahre dauernde Geschichte der Beerdigungskasse in ein bisher einmaliges gemeinsames Werk der beiden Freikirchen ein. 

Durch neue, umfangreiche versicherungsrechtliche Vorgaben war es notwendig, zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit, der Organisationsstruktur und der Versicherungsangebote eine breitere und kostengünstigere Basis zu schaffen.

In der neuen gemeinsamen Sterbekasse Evangelischer Freikirchen bieten sich zeitgemäße Versicherungen an. Die Mitglieder der Beerdigungskasse sind schriftlich informiert worden. 

Quelle:"UNTERWEGS"  Dez. 2001

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Bericht der Sterbekasse Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden VVaG


Die Aufsichtsräte, Vorstände und einige Mitarbeiter beider Sterbekassen bei der Vertragsunterzeichnung.

Zum 1. Januar 2002 sind die Versicherten der Sterbekasse Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinde und die der Beerdigungskasse der Evangelisch- methodistischen Kirche auf der Grundlage eines Bestandsübertragungsvertrages nun unter dem Dach eines Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, der den Namen „Sterbekasse Evangelischer Freikirchen“ hat. Die ersten Kontakte und Planungen dafür begannen im Frühjahr des Jahres 2000. Danach haben die Gremien beider Versicherungen durch Satzungsänderungen und Beschlüsse die technischen, organisatorischen und rechtlichen Voraussetzungen geschaffen. Der Antrag auf Genehmigung dieses Vertrages musste beim Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen gestellt werden und hier erhielten beide Versicherungen für ihr Vorhaben kurz vor dem Jahreswechsel grünes Licht. In den Gremien Mitgliedervertreterversammlung und Aufsichtrat werden zukünftig Vertreter aus den Evangelisch-Freikirchlichen und aus Evangelisch-methodistischen Gemeinden gemeinsam mitarbeiten.   

Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden wurde im gleichen Zeitraum Kooperationspartner der neuen Sterbekasse Evangelischer Freikirchen und zahlreiche Mitglieder der Gemeinden dieses Bundes haben nun bereits eine Versicherung abgeschlossen.

 

Die Versicherung mit Sitz in Berlin hat nun 15.491 versicherte Personen und verantwortet eine Versicherungssumme von rd. 30.000.000 Euro.

Die Mitgliedervertreterversammlung hatte bereits im Oktober 1999 durch Beschluss den Weg dafür frei gemacht, dass alle Menschen unabhängig von einer Gemeinde- oder Kirchenzugehörigkeit versichert werden können. Zwei Tarife werden zur Zeit angeboten, 15+plus und max64. Bei dem einen Tarif handelt es sich um eine Lebensversicherung (bzw. Erlebensfallversicherung) mit einer wählbaren Versicherungssumme bis 7.669 Euro und Laufzeiten von 15, 20 u. 30 Jahren bzw. Auszahlungstermin 65. Lebensjahr und im anderen Fall um eine klassische Sterbegeldversicherung. Die Attraktivität dieser Versicherungsarten hat zugenommen, nachdem die Krankenkassen zukünftig keine Leistungen im Sterbefall übernehmen und viele Menschen Vorsorgeversicherungen nur mit anderen finanziellen Zielen abschließen. Die Sterbekasse Evangelischer Freikirchen in Berlin ist ihrem über 100 Jahre alten Auftrag treu geblieben, obgleich es in diesem Zeitraum viele gesellschaftliche, soziale und wirtschaftliche Veränderungen gegeben hat. Schon heute ist Vorsorge für den Sterbefall, die liebende Hinwendung zu den Hinterbliebenen von morgen. Dieser sozial-diakonischen Einsicht wird sich auch in Zukunft niemand verschließen. Die Finanzrücklagen der Versicherung können Gemeinden und diakonischen Einrichtungen für Baudarlehen zur Verfügung gestellt werden. Selbstverständlich bleibt die Versicherung unter der fördernden Obhut des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland, auch wenn sich das Geschäftsfeld nun wesentlich vergrößert hat.  

Udo Schmidt, Berlin
Vorstandsvorsitzender


Quelle: Die Gemeinde Jan. 2002

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