| Nach Wegfall des Sterbegeldes selbst Vorsorge Treffen. Die Bundesregierung hat beschlossen, das Sterbegeld ab 1.1.2004 ganz zu streichen. Darauf hat der Vorstandsvorsitzende der Sterbekasse Evangelischer Freikirchen, Udo Schmidt (Berlin), jetzt hingewiesen. Wie er weiter dazu sagte, sind die Kosten für eine würdige Beerdigung erheblich gestiegen. Eine "normalen Beerdigung" kostet heute nicht selten 5.000,00 Euro und mehr. "Hier muss man nun privat vorsorgen", empfiehlt der Vorstandsvorsitzende. Die Sterbekasse Evangelischer Freikirchen, die einzige konfessionelle Versicherung dieser Art im freikirchlichen Raum, deckt die Kosten einer Beerdigung ab. Darüber hinaus bietet sie eine Lebensversicherung an, die mit einer Laufzeit von 15, 20 oder 30 Jahren abgeschlossen werden kann oder am 65. Geburtstag endet und bei der noch zu Lebzeiten des Versicherten die Versicherungssumme auszahlt wird. | | Die Sterbekasse Evangelischer Freikirchen ist aus der früheren Sterbekasse Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden hervorgegangen, nachdem es zur Fusion mit der methodistischen "Beerdigungskasse" und zu einer intensiven Zusammenarbeit mit dem Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden gekommen war. Derzeit sind in der Sterbekasse rund 15 000 Personen versichert
Quelle: Die Gemeinde Nr.26 2002 |